Infos und Tipps für die Bildbearbeitung
Die wichtigsten Shortcuts
Ctrl + O: Öffnen
Ctrl + S: Speichern
Ctrl+ Shift + S: Speichern unter
Ctrl + Z: Zurück
Ctrl + Y: Vorwärts
Ctrl + C: Kopieren
Ctrl + X: Ausschneiden
Ctrl + V: Einfügen
V: Verschiebewerkzeug
Z: Zoom / Lupe
Ctrl + 0 (Null): Ganzes Bild anzeigen
Ctrl + 1: Zoom 100%, tatsächliche Pixel
Ctrl + + (Plus): Hineinzoomen
Ctrl + - (Minus): Herauszoomen
Spacetaste gedrückt halten: Handwerkzeug (zum Verschieben des Bildes)
Ctrl gedrückt halten: Verschiebewerkzeug, praktisch beim Arbeiten in der Textebene
Shift gedrückt halten: Waagrecht und senkrecht verschieben, malen etc.
Shift gedrückt halten: Gerade Linie von Punkt zu Punkt ziehen
Die gängigsten Formate
JPEG: Das JPEG, oder auch JPG, ist das verbreiteste Format für Bilder oder Grafiken die als Bild gespeichert werden. Eine JPEG Datei ist komprimiert. Diese Kompression ist eine verlustbehaftete Datenreduktion. Der Hauptvorteil dieses Formats besteht darin, dass es Bilder in einer guten Qualität bei verhältnismässig kleinen Dateigrössen speichert. Es ist daher das ideale Format für die Verbreitung, sei es auf dem Web oder Handy. Allerdings sollte man beachten, dass ein JPEG Bild bei jedem erneuten Speichern auf s‘Neue komprimiert wird und daher jedes Mal etwas schlechter.
TIFF: Wie das JPEG ist das TIFF ein Format für Bilder oder als Bild gespeicherte Grafiken. Allerdings ist das TIFF in der Regel nicht komprimiert oder verlustfrei komprimiert. Daher ist eine TIFF Datei oft um ein Vielfaches grösser als eine JPEG Datei. Verlustfreie Kompressionen für ein TIFF wären LZW und ZIP. Das TIFF ist ein beliebtes Format für die Druckvorstufe und unterstützt Transparenz, Auswahlen und Ebenen des Photoshops.
RAW: Durch die Komprimierung beim Fotografieren im JPEG Format werden ein Grossteil der Informationen herausgefiltert. Nicht so beim RAW, was so viel heisst wie Rohdaten. Dafür schlägt sich ein RAW Bild in 3- bis 4-mal so grossen Dateien nieder. RAW Bilder können Sie zum Beispiel nicht im Windows Explorer anschauen und müssen mit einer RAW Entwicklungssoftware geöffnet werden. Dafür bietet Ihnen das RAW eine bessere Qualität und einen komfortableren und grösseren Spielraum bei der Bearbeitung von Farbtemperatur und Belichtung bzw. Helligkeit. Beim Speichern eines RAW Bildes wird auch das ursprüngliche Bild nicht verändert, die Einstellungen in der RAW Entwicklungssoftware werden als Nebendatei (xmp) oder innerhalb der Rohdatendatei als DNG (Digital Negative) gespeichert.
PSD: Photoshop Document Format. Wie der Name es verrät handelt es sich hier um das hauseigene Format von Photoshop und kann nur mit Adobe Programmen geoffnet werden. Es unterstützt, also speichert alle Photoshop Merkmale wie Auswahlen, Ebenen, Farbmodi, etc. Das PSD ist nicht ein Weitergabeformat sondern ein Arbeitsformat.
Auflösung:
Pixel: Jedes digitale Bild wird in Pixel dargestellt. Bei der Darstellung von Bildern auf dem Monitor, Internet und Beamer ist die Auflösung in Pixel wichtig. Das eigentliche Längenmass auf dem Bildschirm sind Pixel. Full HD hat zum Beispiel eine Auflösung von 1920 Pixel Breite und 1080 Pixel Höhe. Viele Bilder im Internet haben nur eine Breite von ein paar hundert Pixel. Bildgrössen im Windowsexplorer und Internet werden im Kontextmenu (rechte Maustaste) in Pixel angegeben.
DPI: Heisst „dots per inch“ (Punkt pro 2,54cm) und gibt Auskunft über die Punktdichte. Die Auflösung in DPI benötigt man erst für den Druck und digitale Belichtung von Fotopapier etc. Sobald Sie ein Foto bestellen, sagen wir 20x25 ist die Auflösung in DPI zu beachten. Ein Monitor schafft gerade mal 72 DPI, die Druckbranche arbeitet in der Regel mit 300 DPI. Die Auflösung DPI verwendet man also erst wenn die Bildgrösse in einem Längenmass angegeben wird.
Weitere Infos sind in Aufbereitung, schauen Sie in wieder einmal vorbei.