Kleines Fotolexikon

 

Abblendtaste

Manche Kameras verfügen über eine Abblendtaste. Sie befindet sich am Kameragehäuse unten links oder rechts neben dem Objektiv. Beim Drücken der Ablendtaste springt die Blende auf den eingestellten Wert. So können Sie die Schärfentiefe optisch beurteilen, was allerdings wegen eines unter Umständen viel dünkleren Bildes nicht immer gut sichtbar ist.

Absaufen

Heisst: dunkle Stellen beginnen keine Zeichnung mehr hervorzubringen oder sind bereits ganz schwarz.

AEL/AFL

Kennzeichnung der Taste für Belichtungsspeicher (AEL) und Schärfespeicher (AFL). Beim einmaligen Drücken bleibt die Speicherung erhalten bis der Auslöser gedrückt wird.

Aliasing

Bei der digitalen Darstellung (vorallem bei Grafiken) können Muster erscheinen die im Original gar nicht vorhanden sind. Mit dem Antialiasing werden Pixel, die auf einer Grenze oder Strich liegen und eigentlich zwei verschieden Farbtöne aufweisen sollten, in einen berechneten Zwischenwert umgewandelt um diesen Effekt zu verringern. Mit dem Antialiasing können auch Treppeneffekte kaschiert werden. Das Antialiasing ist aber auch mit einer optischen Schärfeverringerung verbunden.

APO

sind Objektive mit höherer Abbildungsqualität, insbesonders bei offener Blende und weisen eine geringere chromatische Aberration (Streuung des Lichts) auf. Das heisst, weniger Unschärfen und Farbsäumen. Wie Objektive mit ED-Linsen.

Asphärisch

Objektive mit einer oder mehreren asphärischen Linsen verfügen über eine merklich bessere Schärfeleistung.

Auflösung

Die Frage nach der Auflösung ist, wie gut kleinste Strukturen noch wiedergegen werden. Beim Druck meint man mit der Auflösung Punkte pro Inch (dots per inch), also DPI.

Ausfressen

Heisst: helle Stellen beginnen keine Zeichnung mehr hervorzubringen oder sind bereits ganz weiss.

Auslösepriorität

Damit ist Zeitvorwahl oder Blendenautomatik gemeint. Ich persönlich verwende das Wort "Auslösepriorität" nie.

Bracketing

Englisch für Belichtungsreihe. Siehe Belichtungsreihe.

B (Bulb)

Die Kamera belichtet solange auf den Auslöser gedrückt wird. Verwendung: Langzeit und Nachtaufnahmen. Hierfür sollte ein Stativ verwendet oder die Kamera aufgestützt werden. Ein Fernauslöser mit Arretierungsfunktion ist dabei empfehlenswert.

Bajonett

Wo Objektiv und Kamera zusammengefügt werden ist das Bajonett. Heisst auch Bajonettverschluss.

Balgengerät

Es Sieht aus wie eine kleine Handorgel und wird zwischen Gehäuse und Makroobjektiv gestzt. Mit dem Balgengerät kann man sehr nahe ans Motiv herangehen und die Abbildung wird grösser als das Original.

Belichtungskorrektur

Bewusstes heller oder dunkler machen des Bildes. In der Regel über die +/- Taste. Falls Ihre Kamera keine solche besitzt gelangen Sie eventuell über das Menu zu dieser Funktion.

Belichtungsreihe (Bracketing)

Mehrere Aufnahmen in unterschiedlicher Belichtung vom gleichen Sujet. Anwendung: bei schwierigen Lichtverhältnissen, hohen Kontrasten oder für eine HDR Aufnahme. Beim Auto Bracketing (Belichtungsreihe) werden 3 Aufnahmen unterschiedlicher Belchtung gemacht.

Bildpunkt

= Pixel

Bildstabilisator

ist ein Mechanismus zur Vermeidung von Verwacklungsunschärfe und kann im Objektiv oder beim Sensor eingebaut sein. Laut Herstellerangaben soll der Bildstabilisator bis zu vier Blendenstufen einbringen. Das heisst  Sie könnten mit einer 1/8 fotografieren anstatt mit 1/125 Sekunde. Allerdings wird dabei unbewegten Motiven ausgegangen. In der Sportfotografie, als Beispiel, ist der Nutzen daher oft geringer als erhofft.

Bitmap

Eine Bitmap Grafik (also ein Bild) ist auf Bildpunkten aufgebaut. Bei einer Vergrösserung verringert sich die Qualität und es entsteht eine "Verpixelung". Anders ist es bei einer Vektor Grafik, bei der eine Schrift oder eine Grafik vergrössert werden kann und sie einfach vom Computer neu berechnet wird.

Blaue Stunde

Die blaue Stunde gehört zu den fotografisch äusserst interessanten Zeitabschnitten. Sie bezeichnet die Zeit nach Sonnenuntergang, bei welcher der Himmel aber noch blau ist. Schöne Motive in der blauen Stunde sind Städte, Häuser mit Licht, Berge, Meer, Schneelandschaften aber auch Wüste.

Blende

ist die Iris im Objektiv. Die Anzeige bei den digitalen SLR Kameras erfolt in der Regel in 1/3 Blenden. Blendenreihe in ganzen Blenden: 2,8 / 4 / 5,6 / 8 / 11 / 16 / 22. Sie lässt weniger oder mehr Licht hindurch und hat einen Einfluss auf die Schärfentiefe. Kleine Blende (22) = viel Schärfentiefe, Grosse Blende (4) = wenig Schärfentiefe. Mit Blende kann auch Blendenwert, also Lichtwert gemeint sein.  In meinen Fototipps gehe ich tiefer darauf ein.

Blitzleitzahl

ist die Stärke des Blitzes. Berechnung: Leitzahl geteilt durch Blende gleich Meter, wie weit der Blitz reichen sollte.

Brennweite

Genau genommen ist die Brennweite der Abstand zwischen der Linse und des Brennpunktes des Lichtes. Aber das interessiert eigentlich niemanden. Anhand der Angabe der Brennweite eines Objektivs kann man sich den Bildwinkels vorstellen. Brennweitenbeispiele: 10-35mm sind Weitwinkel, 40-50mm ergiebt eine ähnliche Optik wie wir sie als Menschen haben und ab 70 bis 80mm reden wir von einem Teleobjektiv.

CMYK

ist das Farbmodell für den Vierfarbendruck.

DNG

Heisst Digital Negative und ist ein von Adobe entwickeltes Dateiformat für RAW Dateien das von verschiedensten Programmen gelesen werden kann.

Doppelbelichtung

Zwei oder mehrere Aufnahmen werden beim Fotografieren von der Kamera übereinander gelegt.

ED-Linse

Im Gegensatz zu normalen Linsen erzeugen ED-Linsen eine geringere chromatische Aberration (Streuung des Lichts). Das heisst, weniger Unschärfen und Farbsäumen, somit eine höher Abbildungsleistung. Wie APO Objektive.

EV

ist der Lichtwert der eine bestimmte Menge an Licht angibt. Der Unterschied zwischen zwei Lichtwerten um 1 entspricht einer ganzen Blende. In meinem 25 jährigen Fotolehrgang brauchte ich den Lichtwert jedoch nie. Mathematiker erfreuen sich aber sicher an der Tabelle in Wikipedia unter "Lichtwert".

Exif-Daten

Diese legt die Kamera innerhalb der Bilddatei an. Die Exif-Daten geben Auskunft über Datum und Uhrzeit, Hoch- oder Querformat, Brennweite, Verschlusszeit, Blendeneinstellung, ISO-Wert u.s.w. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm oder über das Kontextmenu unter Eigenschaften/Dateiinfo/Erweitert haben Sie Zugfriff auf diese Daten. Exif-Daten können nicht verändert werden.

Farbtemperatur

Licht hat eine Farbtemperatur. Je nach Farbtemperatur sind die Farben kühl, neutral oder warm. Das Auge (Gehirn) passt sich der Farbtemperatur an und lässt die Farben jeweils neutral erscheinen, egal ob Sonne, Schatten, Kunstlicht oder bei romantischem Kerzenschein. Der Film ist auf Sonnenlicht geeicht, das heisst, je nach Lichtquelle entstehen leicht oder stark veränderte Farben. Die digitale Kamera misst die Farbtemperatur und kann die zu speichernden Daten (wie das Gehirn) anpassen. Mit dem Weissabgleich kann die Lichtquelle, also Farbtemperatur auch manuell eingestellt werden. Die Taste oder Funktion dafür heisst "WB".

Farbtiefe

Die Angabe, wie viele Farben für ein Bild verwendet werden ist die Farbtiefe. In der Regel wird im RGB Modus und 8 Bit pro Farbkanal (rot, grün, blau) gearbeitet. Das ergibt eine Farbtiefe von ca. 16,7 Millionen Farben. Wie das funktioniert? 8 Bit sind ein Code aus 8 Stellen mit jeweils 0 oder 1. Das ergiebt 256 Möglichkeiten pro Farbkanal die sich aus Rot, Grün oder Blau und Grauanteil zusammensetzen. Da die Grundfarben Rot, Grün und Blau mit dem entsprechenden Grauanteil gemischt werden können kommt man auf 256x256x256=16,7 Millionen Farben.

Fischauge

Übermässig starke Weitwinkel Objekive nennt man Fischauge. Sie haben eine starke Verzerrung und manchmal eine runde Vignetierung (Abschattung am Bildrand). Der Name wurde von der Perspektive wie sie die Fische haben übernommen.

Format

In der Fotografie treffen wir auf Dateiformate und Kameraformate. Ein Dateiformat definiert, wie die Datei codiert ist. Beispiele für Dateiformate von Bildern: JPEG, PNG, GIF, TIF, DNG und die diversen RAW Dateien verschiedener Hersteller. Das häufigst verwendete Format ist JPG, manchmal auch JPEG geschrieben. Das Kameraformat gibt Auskunft über Filmgrösse oder Sensorgrösse.
Digital: Halbformat (Standart), also APS-C oder DX Format= 15x22,5mm bis 15,8x23,6mm. Vollformat=ca. 24x36mm
Analog: Kleinbild: 24x36mm. Mittelformat: 45x60mm, 60x60mm, 60x70mm, 60x90mm oder 60x170mm. Grossformat: 9×12cm, 13×18cm, 18×24cm. Ich persönlich fotografiere in der Regel mit 60x90mm oder 60x70mm (MIttelformat).

Graufilter

sind Farbneutral, schlucken aber Licht. Sie werden verwendet um bei hellen Verhältnissen trotzdem längere Verschlusszeiten zu erhalten. Die stärke wird über den Faktor angegeben. 2x macht 1 Blenden-, 4x macht 2 Blenden-, 8x macht 3 Blendenwerte aus.

HDR

Auf englisch: high dynamic range, also hoher Dynamik Bereich. In der HDR Technik werden in der Regel 3, manchmal 5 Aufnahmen in unterschiedlicher Belichtung ab Stativ aufgenommen und anschliessend mit entsprechender Software zu einer Aufnahme ineinander gerechnet. So können auch Tiefen und Lichter die sonst einfach schwarz oder weiss geworden wären mit Detailzeichnung dargestellt werden. HDR Fotokurse sind bei mir in Planung, also behalten Sie mich im Auge.

Histogramm

Das Histogramm ist eine graphische Darstellung der verteilten Lichtmenge von den Tiefen bis zu den Lichtern, also von Schwarz bis Weiss (von links nach rechts). Mit Hilfe des Histogramms kann beurteilt werden ob zum Beispiel in den Hellen Partien des Fotos noch Zeichnung vorhanden ist oder ob eine Überbelichtung stattgefunden hat. Mit dem Histogramm können aber auch einzelne Farben angezeigt werden.

Interpolation

Bei einer Interpolation werden nicht vorhandene Bildinformationen anhand vorhandener berechnet. Dies wird in der Regel bei einer Vergrösserung eines digitalen Bildes angewendet. Mit der Interpolation kann der Verpixelung ein wenig entgegen getreten werden, dafür muss man eine Erhöhung der Randunschärfe in Kauf genommen werden.

ISO

International Standart Organisation. Mit ISO ist eigentlich die Filmempfindlichkeit gemeint. Der Wert wurde in die digitale Fotografie übernommen. Je Höher die ISO Zahl umso empfindlicher der Sensor. Ab 1000 ASA kann oder muss mit einem Bildrauschen gerechnet werden, daher sollte der ISO Wert nur bei Bedarf erhöht werden. Eine Verdoppelung vom ISO Wert entspricht dem Unterschied von einem Blendenwert.

JPEG

Das JPEG, oder auch JPG, ist das verbreiteste Format für Bilder oder Grafiken die als Bild gespeichert werden. Eine JPEG Datei ist komprimiert. Diese Kompression ist eine verlustbehaftete Datenreduktion. Der Hauptvorteil dieses Formats besteht darin, dass es Bilder in einer guten Qualität bei verhältnismässig kleinen Dateigrössen speichert. Es ist daher das ideale Format für die Verbreitung, sei es auf dem Web oder Handy. Allerdings sollte man beachten, dass ein JPEG Bild bei jedem erneuten Speichern auf s‘Neue komprimiert wird und daher jedes Mal etwas schlechter.

Kompression (verlustfrei)

Wenn eine Datei mit einer Kompression gespeichert wird (Datenkompression), werden die Informationen anders codiert. Zum Beispiel statt: 1110000011111111 wird 3 mal 1, 5 mal 0, 8 mal 1 gespeichert oder wiederholende Zeichenfolgen werden in einer Tabelle gespeichert. So kann verlustfrei Speicherplatz gespeichert werden. Beispiel für eine solche Datei ist "TIFF" mit einer LZW, RLE oder ZIP Kompression gespeichert.

Komprimierung

Eine Komprimierung ist eine verlustbehaftete Kompression bei welcher die unwichtigsten Informationen gelöscht werden um die Dateigrösse zu verringern und Speicherplatz zu sparen. Gängige Dateibeispiele sind: JPEG, MP3 (Audio), MPEG-2 und -4 (Video).

Kontextmenu

Haben Sie schon mal die rechte Maustaste gedrückt? Wusste ich's doch. Dann kennen Sie ja das Kontextmenu bereits.

Langzeitbelichtung

Ab einer Belichtungszeit von mehreren Sekunden und länger wird von einer Langzeitbelichtung gesprochen.

Lichtstärke

Mit der Lichtstärke meint man die grösste, mögliche Blende beim Objektiv. Je kleiner die Zahl (Blende) umso lichtstärker ist das Objektiv. Lichtstarke Objektive sind zum Beispiel solche mit einer Anfangsblende von 2,8.

Moiré

Der Moiré-Effekt entsteht, wenn feine Muster nicht mehr Detailgetreu dargestellt werden können und eine Verschiebung (Interferenz) entsteht. Der Effekt ist auch zu erkennen, wenn eine Bilddatei kleiner als sie ist dargestellt wird. Der Moiré-Effekt ist eigentlich ähnlich wie das Aliasing.

ND

ND ist die Abkürzung für "Neutraldichtefilter". Und Neutrale Dichte heisst so viel wie "grau". Ein ND-Filter ist also ein Graufilter.

PDF

Die PDF Datei wurde von Adobe entwickelt und kann mit den Adobe Programmen geöffnet werden. Den Adobe Reader zum Beispiel, ist heute praktisch auf jedem Computer zu finden da er kostenlos heruntergeladen werden kann. PDF dokumente können nicht verändert werden. PDF Dokumente können eine oder mehrere Seiten aufweisen. Mehrseitige PDF's können mit dem Photoshop jedoch nicht erzeugt werden. Hierfür werden Profiprogramme mit Postscript Funktion benötigt.

Pixel

Der Pixel ist die kleinste Einheit in der digitalen Darstellung eines Bildes. Er kann nur eine bestimmte Farbe und einen Helligkeitswert aufweisen. Mehrere Pixel zusammen in unterschiedlichen Farben können Farbnuancen darstellen. Eine Kamera mit 10 Megapixel macht Fotos mit 10 Millionen einzelnen Pixeln.

Polfilter

Der Polfilter entfernt eigentlich Spiegelungen, was einem das Fotografieren durch Glas wesentlich erleichtert. Der Effekt kann, muss aber nicht, beim Wasser gut aussehen. Oft wird er auch verwendet um den Himmel dunkler erscheinen zu lassen und den Kontrast von Himmel und Wolken zu erhöhen. Der Polfilter muss nach dem Aufschrauben aufs Objektiv gedreht werden bis die gewünschte Intensität des Effekts erzielt wird. Der Polfilter schluckt locker 1 bis 2 Blendenwerte.

Rauschen

Das sogenannte Bildrauschen nimmt in seiner Stärke zu, je höher der ISO Wert eingestellt ist. Bildlich zeigt sich das Rauschen durch eine Art Körnigkeit oder sandiges Aussehen in dunklen Stellen. Auch einzelne Farbpixel können hervortreten. Bis ISO 400 kann jedoch ohne Bedenken fotografiert werden. Bildrauschen kann man mit einem Bildbearbeitungsprogramm elegant reduzieren oder sogar entfernen.

Raw

Raw ist das Rohdatenformat, also die einzelnen Pixel die die Kamera ohne zu bearbeiten auf die Speicherkarte schreibt. Das Raw Format ist im Gegenteil zum JPG nicht komprimmiert und daher eine bessere Qualität. Ausserdem muss die Farbtemperatur beim Fotografieren nicht festgelegt werden. Die Farbtemperatur, also der Weissabgleich, wird erst beim RAW entwickeln eingestellt. Gegenüber diesen Vorteilen stehen eine wesentlich grössere Dateigrösse und die zwingende Aufgabe, die Bilder am Computer zu bearbeiten.

Schärfentiefe

Der Bereich der sich vom eingestellten scharfen Punkt ausdehnt, nennt sich Schärfentiefe. Richting Kamera sind es etwas ein Drittel, von der Kamera weg etwa zwei Drittel. Eine grosse Schärfentiefe erhält man durch das Einsetzen des Weitwinkels und kleiner Blende (16 bis 32). Wenig Schärfentiefe kriegt man durch den Einsatze des Teleobjektivs und grosser Blende (2,8 bis 5,6). In meinen Fototipps (kostenlos bestellbar) gehe ich ausführlich darauf ein.

TIFF

TIFF Bilddateien sind im Gegensatz zu JPG unkomprimmiert, weisen desshalb aber eine wesentlich höhere Dateigrösse aus. Daher sind sie nicht geeignet um übers Internett oder Handy verbreitet zu werden.

Urheber

Der Urheber ist der Schöpfer eines Bildes, Textes, Lied etc. Im Normalfall verfügt nur der Urheber das Recht, sein Werk zu verwenden. Jede kommerzielle Benutzung eines Bildes vom Internett ist daher illegal, es sei denn die freie Benutzung ist ausdrücklich vom Bildeigentümer erlaubt. Doch das ist selten der Fall. Wenn Sie im Auftrag, gegen Bezahlung fotografieren gehen die Bildrechte in der Regel jedoch an den Auftraggeber über. Urheber bleiben jedoch Sie. Wenn Sie im Auftrag fotografieren oder Bilder weitergeben, sollten Sie die Rechte über die Benutzung der Bilder unbedingt festlegen, sonst könnte es komplizierte Angelegenheiten und Diskussionen geben.

UV-Filter

Der UV-Filter wird primär als Schutz für das Objektiv montiert. Der UV-Filter ist Farbneutral. Da er aber UV-Strahlen sperrt erhält man in den bei hoher UV-Bestrahlung, in den Bergen und am Meer, etwas wärmere Farben.

Verwischt

Von Verwischt redet man, wenn gewisse Bildteile unscharf sind, aus Folge einer längeren Verschlusszeit. Dieser Effekt erzeugt, gezielt eingesetzt, Dynamik und Spannung. Beispielbilder von verwischtem Hintergrund sehen Sie beim Fotokurs "Zürich by night". Ab Stativ kann Wasser, Blätter, Menschen etc. ebenfalls verwischt dargestellt werden.

Vignettierung

Abgedunkelte Ecken ist eine Vignettierung. Dies kann durch eine zu grosse Sonnenblende oder einem Polfilter verursacht werden.

Weissabgleich

Über den Weissabgleich wird die Farbtemperatur beim Fotografieren, Filmen oder bei der Raw-Entwicklung eingestellt. Im grossen und Ganzen legt der Weissabgleich fest wie warm oder kühl das vorhanden Licht ist, respektive die Aufnahme werden soll. Der Weissabgleich ist bei den meisten Kameras über die Taste "WB" steuerbar, also "White Balance". AWB wär automatisch, über die einzelnen Symbole kann die Farbtemperatur manuell eingestellt werden.

XMP

XMP sind Metadaten (Exif-Daten) die ein Programm oder die Kamera in die Bilddatei einbettet. Wenn Sie Raw Bilder entwickeln legt das Programm zu jedem Bild eine XMP-Datei an, welche die einzelnen Einstellungen vom Raw-Entwickler enthält. Die Bilddatei bleibt daher unverändert. Schliessen Sie das Bild (Raw-Datei) und öffnen es später wieder, erhalten Sie unverzüglich die letzten Einstellungen im Raw-Entwickler. Dies ist möglich, weil das Programm eine solche Nebendatei, also eine XMP-Datei zum Bild anlegt.

Zwischenring

Zwischenringe sind meistens als Set aus drei verschiedenen Ringen erhältlich. Sie sind hohl und haben also keine Linsen integriert. Die Zwischenringe dienen dazu, den Abstand von Objektiv und Kameragehäuse zu vergrössern, was einem den Zugang in die Makrofotografie eröffnet. Sie können einzeln oder kombiniert verwendet werden. Ein Zwischenringsatz ist günstig zu erwerben und leicht im Gepäck. Dafür ist der Komfort und die Qualität nicht so hoch wie bei einem Makroobjektiv.

 

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