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Geheimnis Südwesten USA
Nach mehrmonatiger Recherche reiste ich mit Richard Kübler im Mai 2009 in den Südwesten der Vereinigten Staaten. Im Gepäck wartete ein dichtes Programm auf die Umsetzung. Die abgelegenen und versteckten landschaftlichen Leckerbissen konnten wir mit Hilfe von GPS Daten relativ gut aufgespüren. Viele der „Secrets“ zeigten sich als unfassbar und atemberaubend.
Nevada, Utah:
Wir starten im Valley Of Fire State Park in Nevada. Dieser liegt in der Nähe von Las Vegas und ist mit einer beinahe unerträglichen Hitze und trockenen Luft gesegnet. Dafür kann konnten wir hier verschiedene für den Südwesten typische Fels Beschaffenheiten auffinden. Nach einem Abstecher nach Little Finnland gönnten wir unser erstes Highlight: The Subway im Zion Nat. Park. Dieser abgelegene Canyon endet in einer sagenhaften tunnelähnlichen Schlucht. Im Grand Staircase Escalante-National Monument gibt es reichlich viel zu entdecken. Das Cathedral Valley im Capitol Reef Nat. Park ist ein weiterer abstecher in Utah.
Ein besonderes Highlight sind zweifellos die Moqui Marbles welche als ausserordentlich seltene Steine gelten. Ihr Fundgebiet beschränkt sich nur auf wenige Orte in Arizona, Utah und New Mexico. Die harte, meist schwarze Schale besteht aus einem Eisenoxid. Ihr Inneres ist mit Sandstein gefüllt. Über ihre Entstehung streiten die Forscher bis heute. Die einen meinen es wären Meteoriten. Andere halten eine natürliche Entstehung auf der Erde für wahrscheinlicher. Ihr Alter wird auf etwa 130-150 Millionen Jahre geschätzt. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Steine kugelrund. Daher auch ihr Name Marbles (Murmeln). Um die Steine zu schützen werden die wenigen Fundorte streng geheim gehalten. Die Steine haben bei den Indianern eine mystische Bedeutung. Sie sollen das Böse fernhalten und seelische Stabilität verleihen. Aber auch bei uns, sind diese Steine bei Esoterikern als Energie- und Heilquelle ausserordentlich geschätzt.
New Mexico, Arizona:
In New Mexico teilen wir die beiden weitläufigen Gebiete, Ah-shi-sle-pah und Bisti Badlands, kaum mit anderen Entdeckern und hören in der Stille lediglich den Verschluss der Kamera klicken. Arizona hat natürlich einiges zu bieten. In diesem Staat könnte man wie in Utah endlose Erkundungstouren durchführen und wäre wahrscheinlich nie am Ende. Die Szenerie von Monument Valley ist wahrscheinlich jedem bekannt. Den Coalmine- und den Blue Canyon haben jedoch nur die wenigsten gesehen. Einer der schönsten Canyon ist zweifellos der Antelope Canyon im Navajo Indianer Reservat. Im oberen sowie im unteren Teil konnten wir einige berauschende Bilder auf Film bannen. Die Kulissen von Coyote Buttes North und South im Vermillion Cliffs Nat. Monument waren überwältigend und unfassbar zugleich. Zwei volle Tage verbrachten wir in den Buttes und bekamen wieder einmal nur selten einen Menschen zu Gesicht.
Kalifornien:
Eines der heissesten und trockensten Gebiete liegt im Death Valley. Die Landschaft und aussergewöhnliche Natur dieses riesigen Nationalparks rundeten die Eindrücke der bisherigen Wüste perfekt ab. Nachdem wir die Wüste zur Genüge auskosten konnten, genossen wir es ins feuchte und gebiergige Kalifornien vorzustossen. Auf 3800 Meter ü. M. in den White Mountains erlebten wir eine grossartige Konstelation zwischen Abendsonne und Gewitterwolken, umgeben von uralten Borstenkiefern die bis über 4000 Jahre alt werden können.











