Online Fotolexikon - mit Tipps vom Profi
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Fachbegriffe kurz und möglichst einfach erklärt!

Neben jedem Begriff steht, ob er bei der Aufnahme oder erst während der Bearbeitung aktuell wird und ob ich ihn als wichtig oder nicht wichtig einstufe. Wichtig heisst: Er gehört zum Grundwissen für alle, die sich nur das Nötigste der Technik merken möchten. Nicht wichtig heisst: interessant bis gut zu wissen, für die klassische Fotografie aber nicht zwingend erforderlich.

In der mittleren Zeile findest du eine sachliche Erklärung.

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Online-Fotolexikon

Abblendtaste - Aufnahme, nicht wichtig
An manchen Kameras befindet sich neben dem Objektiv eine Abblendtaste. Beim Drücken springt die Blende auf den eingestellten Wert und die Schärfentiefe kann optisch beurteilt werden.
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Absaufen - Aufnahme, nicht wichtig
Heisst: dunkelste Stellen bringen keine Zeichnung mehr hervor oder sind bereits ganz schwarz.
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AEL/AFL - Aufnahme, nicht wichtig
Taste für Belichtungs- (AEL) und Schärfespeicher (AFL). Speicherung bleibt, bis der Auslöser gedrückt wird.
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AF (Autofokus) - Aufnahme, wichtig
Beim Antippen des Auslösers stellt die Kamera die Schärfe mit dem Objektiv ein.
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AF-C oder C-AF - Aufnahme, wichtig
Autofokus führt die Schärfe auf einem sich bewegenden Objekt kontinuierlich nach. Die Schärfe kann nicht über den Auslöser gespeichert werden.
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AF-S - Aufnahme, wichtig
Schärfe kann mit halb gedrücktem Auslöser gespeichert werden, während der Bildausschnitt verändert wird. Für Canon siehe „One Shot“
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Aliasing - Aufnahme/Bearbeitung, nicht wichtig
Bei der digitalen Darstellung (vorallem bei Grafiken) können Muster erscheinen die im Original gar nicht vorhanden sind. Mit dem Antialiasing kann dies vermindert werden, aber vielleicht nicht behoben werden.
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APO - Aufnahme, wichtig bei Qualitätsansprüchen
Apochromatisch: Objektive mit besonders hoher Abbildungsqualität, insbesondere bei offener Blende. Sie weisen eine geringere chromatische Aberration (Lichtstreuung) auf. Das bedeutet weniger Farbsäume und eine höhere Schärfe. Manche Hersteller verwenden dafür Bezeichnungen wie UD, ED, LD oder SD.
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APS-C - Aufnahme, wichtig
Ist die Sensorgrösse der Kamera. APS-C ist knapp halb so gross wie Vollformat. Die Abstriche in der Qualität macht die Kamera durch Gewicht, Grösse und Preis wett. APS-C ergibt mehr Schärfentiefe als Vollformat. Im Vergleich: Der Sensor eines Durchschnittshandys hat nur rund 14 % der Fläche eines APS-C-Sensors.
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Asphärisch - Aufnahme, nicht wichtig
Objektive mit einer oder mehreren asphärischen Linsen verfügen über eine merklich bessere Schärfeleistung.
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Auflösung - Bearbeitung, nicht wichtig
In der digitalen Darstellung (Display, Bildschirm, Beamer) wird die Auflösung in Pixeln angegeben (Full HD: 1920 × 1080 Pixel). Im Druck wird die Auflösung in DPI angegeben (Punkte pro Inch). Standard sind 300 DPI.
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Ausfressen - Aufnahme, wichtig
Heisst: helle Stellen beginnen keine Zeichnung mehr hervorzubringen oder sind bereits ganz weiss.
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B (Bulb) - Aufnahme, nicht wichtig
Die Kamera belichtet so lange, wie der Auslöser gedrückt wird. Verwendung: Langzeit- und Nachtaufnahmen über 30 Sekunden. Hierfür sollte ein Fernauslöser mit Arretierungsfunktion verwendet werden.
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Bajonett - Aufnahme, nicht wichtig
Wo Objektiv und Kamera zusammengefügt werden, ist das Bajonett.
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Balgengerät - Aufnahme, nicht wichtig
Sieht aus wie eine kleine Handorgel und wird zwischen Gehäuse und Makroobjektiv gesetzt. Mit dem Balgengerät kann man unglaublich nahe ans Motiv herangehen, und die Abbildung wird grösser als das Original.
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Belichtungskorrektur - Aufnahme, wichtig
Bewusstes heller oder dunkler machen. In der Regel geschieht das über die +/- Taste. Falls die Kamera keine solche Taste besitzt, ist ein Rad dafür belegt oder man gelangt über das Menü zu dieser Funktion.
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Belichtungsreihe (Bracketing) - Aufnahme, nicht wichtig
Mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung vom gleichen Sujet. Beim Bracketing (Belichtungsreihe) werden meist drei Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung gemacht.
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Bildstabilisator - Aufnahme, wichtig
Ist ein Mechanismus zur Vermeidung von Verwacklungsunschärfe und kann im Objektiv oder in der Kamera eingebaut sein. Er hilft bei wenig Licht, ansonsten frisst er etwas Schärfe (Jammern auf hohem Niveau). Wer Wert auf maximale Bildqualität legt, schaltet den Stabilisator nur ein, wenn er nötig ist. Bei Langzeitaufnahmen unbedingt ausschalten.
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Bitmap - Bearbeitung, nicht wichtig
Eine Bitmap-Grafik ist aus Bildpunkten aufgebaut, ist also quasi ein Bild. Bei einer Vergrösserung verringert sich die Qualität und es entsteht eine «Verpixelung». Anders als bei einer Vektorgrafik, die beliebig vergrössert werden kann, da sie vom Computer neu berechnet wird. Ein Beispiel für eine Vektorgrafik sind Schriftzeichen.
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Blaue Stunde - Aufnahme, wichtig
Sie bezeichnet die Zeit nach Sonnenuntergang, in der der Himmel noch blau ist. Schöne Motive in der blauen Stunde sind Städte, Häuser mit Licht, Berge, Meer, Schneelandschaften, aber auch die Wüste.
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Blende - Aufnahme, wichtig
Ist die Iris im Objektiv. Die Anzeige bei den Kameras erfolgt in der Regel in 1/3 Blendenstufen. Blendenreihe in ganzen Blenden: 2,8 / 4 / 5,6 / 8 / 11 / 16 / 22. Sie lässt weniger oder mehr Licht hindurch und hat Einfluss auf die Schärfentiefe. Kleine Blende (22) = viel Schärfentiefe, grosse Blende (4) = wenig Schärfentiefe. Die Bezeichnung für die Blende ist f (z. B. f8). Mit Blende kann auch der Blendenwert, also der Lichtwert, gemeint sein, zum Beispiel bei der Belichtungskorrektur.
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Blitzleitzahl - Aufnahme, nur wichtig, beim Kauf eines Blitzes
Ist die Stärke des Blitzes. Berechnung: Leitzahl geteilt durch Blende = Meter, wie weit der Blitz reichen sollte.
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Bokeh - Aufnahme, wichtig
Der Begriff meint wenig Schärfentiefe, also ein Objekt mit unscharfem Hintergrund.
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Bracketing - Aufnahme, nicht wichtig
Siehe Belichtungsreihe
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Brennweite - Aufnahme, wichtig
Genau genommen ist die Brennweite der Abstand zwischen dem optischen Mittelpunkt des Objektivs und dem Sensor (bei Fokussierung auf unendlich). Praktisch interessiert das aber kaum jemanden. Anhand der Angabe der Brennweite eines Objektivs kann man sich den Bildwinkel vorstellen. Brennweiten-Beispiele: 10–35 mm sind Weitwinkel, 40–50 mm ergibt eine ähnliche Optik, wie wir sie als Menschen haben, und ab 70 mm reden wir von einem Teleobjektiv.
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Chromatische Aberration - Bearbeitung, wichtig für RAW-Entwicklung
Erkennt man an Farbsäumen bei Kanten, insbesondere vor hellem Hintergrund. Auch gute Objektive liefern Bilder, bei denen dies erkennbar ist.
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CMYK - Bearbeitung, nicht wichtig
Ist das Farbmodell für den Vierfarbendruck: Cyan, Magenta, Yellow und K für Schwarz.
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Cropfaktor - Aufnahme, nicht wichtig
Ist der Umrechnungsfaktor, um APS-C-Objektive mit Vollformat (früher Kleinbild-Negativ oder -Dia) zu vergleichen. Der Faktor ist circa 1,5.
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DNG - Bearbeitung, nicht wichtig
Heisst Digital Negative und ist ein von Adobe entwickeltes Dateiformat für RAW Dateien.
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Doppelbelichtung - Aufnahme, nicht wichtig
Zwei oder mehrere Aufnahmen werden in der Kamera übereinander belichtet.
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Dynamikumfang - Aufnahme, wichtig
Ist: Wie viele Helligkeitsstufen in der Aufnahme von Schwarz bis Weiss gleichzeitig erfasst werden, ohne dass Details verloren gehen.
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ED - Aufnahme, wichtig bei Qualitätsansprüchen
Siehe APO.
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Entwickeln - Bearbeitung, wichtig für RAW-Entwicklung
Das Bearbeiten einer RAW-Datei nennt man auch Entwickeln, angelehnt an den chemischen Film.
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EV - Aufnahme, nicht wichtig
ist der Lichtwert, der die Belichtung in Blendenstufen beschreibt. Der Unterschied zwischen zwei Lichtwerten um 1 entspricht einer ganzen Blende. Das heisst wiederum doppelt oder halb so viel Licht.
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Exif-Daten - Bearbeitung, wichtig
Diese legt die Kamera in der Bilddatei an. Die Exif-Daten geben Auskunft über Datum und Uhrzeit, Brennweite, Verschlusszeit, Blende, ISO-Wert usw.
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Farbprofil - Aufnahme/Bearbeitung, nicht wichtig
Digitale Darstellung: sRGB und Adobe RGB. Der Standard ist sRGB für Bildschirme, Web und die meisten Fotolabore. Für die korrekte Darstellung des Adobe RGBs mit dem grösseren Farbraum braucht es einen entsprechenden Monitor. Im Druck wird meist das Profil CMYK (FOGRA39) verwendet.
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Farbtemperatur - Aufnahme/Bearbeitung, nicht wichtig
Die Angabe, wie viele Farben für ein Bild verwendet werden ist die Farbtiefe. In der Regel wird im RGB Modus und 8 Bit pro Farbkanal (rot, grün, blau) gearbeitet. Das ergibt eine Farbtiefe von ca. 16,7 Millionen Farben. Wie das funktioniert? 8 Bit sind ein Code aus 8 Stellen mit jeweils 0 oder 1. Das ergiebt 256 Möglichkeiten pro Farbkanal die sich aus Rot, Grün oder Blau und Grauanteil zusammensetzen. Da die Grundfarben Rot, Grün und Blau mit dem entsprechenden Grauanteil gemischt werden können kommt man auf 256x256x256=16,7 Millionen Farben.
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Fischauge - Aufnahme, nicht wichtig
Ein Fischauge ist ein extremes Weitwinkelobjektiv mit einem Bildwinkel von bis zu 180° und einer verzerrter Optik. Gerade Linien werden dabei stark gekrümmt dargestellt. Der Name stammt von der ähnlichen Sicht eines Fisches.
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Fokus Peaking - Aufnahme, nicht wichtig
Manche Kameras verfügen über diese Funktion. Sie hebt die scharfen Bildbereiche mit einer Farbe hervor und unterstützt so das manuelle Scharfstellen.
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Fokus-Stacking - Aufnahme, nicht wichtig
In dieser Technik werden mehrere Aufnahmen (ab Stativ) mit unterschiedlicher Schärfeeinstellung von einer Software zu einem Bild zusammen gerechnet. Somit erhält man viel mehr Schärfentiefe. Im Makrobereich schön, weil der Hintergrund so doch unscharf bleibt. Kann auch gut bei Detailaufnahmen einer Modelleisenbahn eingesetzt werden, wo man auch nur wenig Schärfentiefe hat.
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Freistellen - Bearbeitung, nicht wichtig
Kommt bei der Gestaltung von Flyern, Webseiten, Broschüren usw. vor. Ein Objekt wird aus einem Foto herausgelöst und vor einen neutralen Hintergrund oder in ein anderes Foto gesetzt.
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Gegenlicht - Aufnahme, wichtig
In dieser Situation ist die Kamera in Richtung der Lichtquelle ausgerichtet. Das heisst: heller Hintergrund, dunkles Motiv. Klingt erst mal blöd, ist aber eine wunderschöne Lichtsituation. Das Objekt im Schatten weist keine hohen Kontraste auf. Ausserdem spielt das Licht in den Kanten, in der Frisur, im Fell, was auch immer. Der eventuell helle Hintergrund wird so nicht nur zur Kulisse, sondern Teil der prägenden Stimmung.
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Gegenlichtblende - Aufnahme, wichtig
Oder Sonnenblende. Verhindert bis zu einem gewissen Grad, dass Sonnenlicht direkt auf die Linse fällt. Zudem: Schutz bei Regen und noch wichtiger: Schutz vor Stössen bei umgehängter Kamera oder wenn einmal das Stativ samt Kamera umfällt.
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Graufilter - Aufnahme, nicht wichtig
Auch ND-Filter genannt. Sie sind farbneutral, schlucken aber Licht. Sie werden verwendet, um bei hellen Verhältnissen trotzdem längere Verschlusszeiten zu erhalten. Die Stärke wird über den Faktor angegeben: 8× schluckt 3 Blendenstufen, 16× schluckt 4 Blendenstufen, 64× schluckt 6 und 1000× 10 Blendenstufen. Zudem gibt es Vario-Graufilter, die verstellt werden können (mit leichten farblichen Einbussen).
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Graukarte - Aufnahme, nicht wichtig
Eine Graukarte macht im Studio Sinn, wenn das fotografierte Objekt auf dem Foto die exakt gleichen Farben haben soll wie im Original, teilweise auch für die Belichtungsmessung. Draussen (Landschaft, Mensch, urbaner Bereich) fotografiert man gerne am Abend oder Morgen, um genau nicht neutrale, sondern wärmere Farben zu erhalten.
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HDR - Aufnahme, nicht wichtig
High Dynamic Range (hoher Dynamikbereich). In dieser Technik werden in der Regel drei Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung vom Stativ gemacht und anschliessend zu einem Bild zusammengerechnet. So können hohe Kontraste teilweise ausgeglichen werden, sodass das Bild dem Seheindruck des menschlichen Auges näherkommt. Ein HDR-Bild kann direkt in der Kamera als JPG oder in einem Bildbearbeitungsprogramm aus JPG- oder RAW-Dateien erstellt werden.
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Histogramm - Aufnahme, nicht wichtig
Das Histogramm ist eine grafische Darstellung der verteilten Lichtmenge von dunkel bis hell (von links nach rechts). Wie die Kurve aussieht, ist egal. Wenn sie links abgeschnitten ist, also bei den dunklen Tönen, stört das im Foto meist nicht. Ist die Kurve rechts abgeschnitten, heisst das: Helle und wahrscheinlich wichtige Bildpartien sind überbelichtet und haben keine Zeichnung mehr.
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Hyperfokaldistanz - Aufnahme, nicht wichtig
Distanz, auf die fokussiert wird, damit der Schärfebereich möglichst weit von vorne bis unendlich reicht.
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Interpolation - Bearbeitung, nicht wichtig
Damit werden nicht vorhandene Bildinformationen anhand vorhandener berechnet. Dies wird in der Regel bei der Vergrösserung eines digitalen Bildes angewendet. Mit der Interpolation kann der Verpixelung ein wenig entgegengewirkt werden. Dafür muss jedoch eine geringfügige Randunschärfe in Kauf genommen werden.
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ISO - Aufnahme, wichtig
Filmempfindlichkeit in der analogen und Sensorempfindlichkeit in der digitalen Fotografie. Je höher die ISO- Zahl, umso empfindlicher ist der Sensor. Ab ISO 1000 muss mit Bildrauschen gerechnet werden. Daher sollte der ISO-Wert nur bei Bedarf erhöht werden. Eine Verdoppelung oder Halbierung des ISO-Werts entspricht einem Blendenwert.
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JPEG/JPG - Aufnahme/Bearbeitung, wichtig
Ist das verbreitetste Dateiformat für Bilder. Eine JPEG-Datei ist komprimiert und basiert auf einer verlustbehafteten Datenreduktion. Der Hauptvorteil dieses Dateiformats besteht darin, dass Bilder in guter Qualität bei verhältnismässig kleinen Dateigrössen gespeichert werden – ideal für die Verbreitung und den Austausch. Allerdings sollte man beachten, dass ein JPEG-Bild bei jedem erneuten Speichern aufs Neue komprimiert wird.
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Kalibrierung - Bearbeitung, nicht wichtig
Anpassung eines Monitors oder Druckers, damit Farben und Helligkeit möglichst naturgetreu dargestellt werden.
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Kompression - Bearbeitung, nicht wichtig
Wenn eine Datei komprimiert gespeichert wird, werden die Informationen anders codiert. Zum Beispiel wird statt einer langen Zeichenfolge wie 1110000011111111 gespeichert: 3×1, 5×0, 8×1, oder wiederholende Muster werden in einer Tabelle abgelegt. So kann Speicherplatz gespart werden, ohne Informationen zu verlieren (verlustfreie Kompression). Ein Beispiel dafür ist TIFF mit LZW-, RLE- oder ZIP-Kompression.
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Komprimierung - Bearbeitung, nicht wichtig
Eine Komprimierung ist eine meist verlustbehaftete Speicherung, bei der unwichtige Informationen entfernt werden, um die Dateigrösse zu verringern. Beispiele sind JPEG, MP3 (Audio) und MPEG-4 (Video).
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Kontextmenu - Bearbeitung, wichtig
Hast du schon einmal die rechte Maustaste gedrückt? Wusste ich’s doch. Dann kennst du das Kontextmenü.
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Kontrast - Aufnahme/Bearbeitung, wichtig
Ist der Helligkeitsunterschied zwischen den dunkelsten und hellsten Partien eines Bildes. Das menschliche Auge vermag einen deutlich grösseren Kontrast zu bewältigen als die Kamera.
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Langzeitbelichtung - Aufnahme, wichtig
Ab einer Belichtungszeit von einer Sekunde und länger spricht man von einer Langzeitbelichtung. Am Tag, insbesondere in der Sonne, ist das nur mit einem Graufilter möglich.
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Leiser Modus - Aufnahme, wichtig
Dieser Modus reduziert oder deaktiviert mechanische Kamerageräusche beim Auslösen. Nicht alle Kameras verfügen über einen solchen Modus. Oft werden in diesem Modus andere Funktionen unterdrückt. Die Funktion ist daher mit Vorbehalt zu nutzen.
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Lichtstärke - Aufnahme, wichtig
Mit der Lichtstärke meint man die grösste mögliche Blendenöffnung eines Objektivs. Je kleiner die Blendenzahl, desto lichtstärker ist das Objektiv. Lichtstarke Objektive sind zum Beispiel solche mit einer Anfangsblende von 2.8. Vorteile sind bessere Fotos bei wenig Licht und ein stärkerer Effekt eines unscharfen Hintergrunds (Bokeh).
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Luminanz - Bearbeitung, nicht wichtig
Sie beschreibt die Helligkeit eines Pixels oder einer Bildfläche. In manchen Bildbearbeitungsprogrammen kann die Luminanz getrennt von der Farbe bearbeitet werden.
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Makro - Aufnahme, wichtig
Ist die Art der Fotografie, bei der du nah herangehst und kleine Dinge gross in Szene rückst. Der qualitativ beste und auch komfortabelste Weg führt über ein Makroobjektiv. Aber auch ein Zwischenring ist empfehlenswert. Eine sehr einfache, aber am Rand unscharfe Variante ist die mit einer Nahlinse.
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Maskierung - Bearbeitung, nicht wichtig
Geschieht in der Bildbearbeitung. Handys, die einen unscharfen Hintergrund berechnen oder den Himmel bearbeiten, verwenden Masken, um nur einen Teil des Bildes zu bearbeiten.
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Mirrorless - Aufnahme, nicht wichtig
Mirrorless bezeichnet Kameras ohne Spiegelmechanik. Das Bild fällt direkt auf den Sensor und wird elektronisch im Sucher oder auf dem Display dargestellt. Vorteil: ein gemachtes Bild kann im Sucher betrachtet werden, wenn man auf dem Display kaum etwas erkennt. Zudem ist die Kamerabauart ist etwas kleiner. Nachteil: höherer Akkuverbrauch als bei Spiegelreflexkameras und schneller mal Staub auf dem Sensor.
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Moiré - Aufnahme/Bearbeitung, nicht wichtig
Wellenartige oder farbige Muster, die im Originalmotiv nicht vorhanden sind. Bei der Aufnahme werden feine, regelmässige Muster vom Sensor falsch interpretiert. In der Darstellung kann Moiré entstehen, wenn grosse Bilder mit einem regelmässigen Muster verkleinert angezeigt werden. Das kann zum Beispiel ein Kleidungsstück oder ein Stoff sein.
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Motiverkennung - Aufnahme, wichtig
Die Funktion findet sich vor allem in modernen Kameras. Augen von Menschen oder Tieren werden von der Kamera erkannt, und der Fokuspunkt wird sekundenschnell darauf gelegt. Das klappt oft, aber nicht immer.
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Nahlinse - Aufnahme, nicht wichtig
Sie sieht aus wie ein Filter, ist aber gewölbt und wird ebenfalls vorne aufs Objektive geschraubt. Sie ermöglicht es, mit der Kamera näher an ein Motiv wie Blumen oder Käfer heranzugehen. Sie ist leicht, kompakt und schnell montiert, die Bildqualität ist jedoch eher mässig.
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ND - Aufnahme, nicht wichtig
Heisst Neutraldichte und wird meist als Graufilter bezeichnet. Siehe unter „Graufilter“.
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One Shot - Aufnahme, wichtig (nur Canon)
Autofokus Modus bei Canon. Schärfe kann mit halb gedrücktem Auslöser gespeichert werden, während der Bildausschnitt verändert wird.
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Panorama - Aufnahme/Bearbeitung, nicht wichtig
In der digitalen Fotografie meint man damit meistens ein zusammengesetztes, breites Bild. Hierfür werden mehrere überlappende Aufnahmen vom Computer zu einem Bild zusammengerechnet. Das funktioniert sogar aus der Hand. Tipp: Mache die Aufnahmen im Hochformat. So erhältst du einen grösseren Bildwinkel und kannst das fertige Bild später immer noch zuschneiden.
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PDF - Bearbeitung, wichtig
Das PDF-Format wurde von Adobe entwickelt. PDF-Dateien können auf praktisch jedem Computer und Handy geöffnet werden, zum Beispiel mit dem Gratisprogramm Acrobat oder direkt im Browser – auch ohne Internetverbindung. PDF-Dokumente lassen sich nicht so einfach verändern wie Word-Dokumente. Auch Word-Dokumente und Excel-Tabellen können als PDF gespeichert werden.
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Pixel - Aufnahme/Bearbeitung, wichtig
Der Pixel (auch Bildpunkt) ist die kleinste Einheit eines digitalen Bildes. Jeder Pixel kann genau eine Farbe und einen Helligkeitswert darstellen. Erst viele Pixel zusammen ergeben ein vollständiges Bild. Eine Kamera mit 20 Megapixeln nimmt Fotos mit rund 20 Millionen Pixeln auf.
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Polfilter - Aufnahme, nicht wichtig
Der Polfilter entfernt eigentlich Spiegelungen, ein Vorteil beim Fotografieren durch Glas. Oft wird er aber verwendet, um den Himmel dunkler erscheinen zu lassen und den Kontrast zwischen Himmel und Wolken zu erhöhen. Der Polfilter muss nach dem Aufschrauben auf das Objektiv gedreht werden, bis die gewünschte Wirkung erreicht wird. Der Polfilter schluckt Licht von 1 bis 2 Blendenstufen.
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Rauschen - Aufnahme, nicht wichtig
Das sogenannte Bildrauschen nimmt in seiner Stärke zu, je höher der ISO-Wert eingestellt ist. Es zeigt sich als eine Art Körnigkeit oder sandiges Aussehen in dunklen Bildbereichen sowie durch matte bis verwaschene Farben. Bis ISO 800 kann jedoch ohne Bedenken fotografiert werden. Moderne Vollformatkameras liefern sogar einwandfreie Resultate bis ISO 6400 oder noch höher.
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Raw - Aufnahme, wichtig
Raw ist das Rohdatenformat. Die Kamera speichert das Bild, ohne es zu bearbeiten. Eine Raw-Datei ist im Gegensatz zu einer JPG-Datei nicht verlustbehaftet komprimiert und der Dynamikumfang ist deutlich grösser. Das heisst, zu helle oder zu dunkle Bilder können meist problemlos korrigiert werden. Der Weissabgleich kann für mehrere Dateien gleichzeitig angepasst werden. Gegenüber diesen Vorteilen stehen eine wesentlich grössere Dateigrösse und die zwingende Aufgabe, die Bilder am Computer zu bearbeiten.
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RGB - Aufnahme/Bearbeitung, nicht wichtig
Siehe Farbprofil.
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Rolling Shutter - Aufnahme, nicht wichtig
Das Bild wird zeilenweise statt auf einmal belichtet. Schnelle Bewegungen oder Schwenks können zu schrägen oder gebogenen Linien führen. Auch Vögel im Flug können unnatürlich aussehen. Das Problem entsteht beim elektronischen Verschluss.
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Sättigung - Aufnahme/Bearbeitung, wichtig
Beschreibt, wie intensiv oder kräftig Farben dargestellt werden. Bei der Aufnahme hat man über das Kameraprofil Einfluss darauf, wählbar im Menü der Kamera. Natürlich (zurückhaltend) oder Landschaft (kräftig) sehen ganz unterschiedlich aus. Monochrom (Schwarz-Weiss) ist ganz ohne Sättigung. In der Bildbearbeitung steht dafür ein Regler bereit.
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Schärfentiefe - Aufnahme, wichtig
Der Bereich, der sich vom eingestellten Schärfepunkt ausdehnt, nennt sich Schärfentiefe. Richtung Kamera sind es etwa ein Drittel, von der Kamera weg bis zum Horizont etwa zwei Drittel. Eine grosse Schärfentiefe erhält man mit einem Weitwinkels und einer kleinen Blende (f16 bis f32). Wenig Schärfentiefe erhält man durch den Einsatz eines Objektivs über 50 mm Brennweite und einer grossen Blende (f2,8 bis f5,6).
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Sensorformat/-Grösse - Aufnahme, wichtig
In der Fotografie treffen wir auf verschiedene Sensorgrössen und analoge Filmformate. Digital sind APS-C (15 × 22,5 mm bis 15,8 × 23,6 mm), Micro-Four-Thirds (13 × 17,3 mm) und Vollformat (ca. 24 × 36 mm) verbreitet. Handysensoren sind um einiges kleiner als APS-C. Das Standardformat ist APS-C. Das grössere Vollformat bietet eine bessere Bildqualität, ermöglicht weniger Schärfentiefe und weist oft eine höhere Auflösung auf. Analog unterscheidet man Kleinbild (24 × 36 mm), Mittelformat (45 × 60 mm, 60 × 60 mm, 60 × 70 mm, 60 × 90 mm oder 60 × 170 mm) und Grossformat (9 × 12 cm, 13 × 18 cm, 18 × 24 cm).
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Servo - Aufnahme, wichtig (nur Canon)
Autofokus-Modus bei Canon. Schärfe kann mit halb gedrücktem Auslöser NICHT gespeichert werden, während der Bildausschnitt verändert wird. Dafür führt der Autofokus die Schärfe kontinuierlich nach. Empfehlenswert bei Motiven in schneller Bewegung.
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Spiegelvorauslösung - Aufnahme, nicht wichtig
Nur bei Spiegelreflexkameras. Der Spiegel wird vor der Aufnahme ab Stativ hochgeklappt. Dadurch entstehen weniger Erschütterungen. Bei einem Teleobjektiv und einer längeren Verschlusszeit ist der Schärfegewinn deutlich sichtbar.
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Streulicht - Aufnahme, wichtig
Wenn die Sonne auf die Frontlinse des Objektivs trifft, entstehen helle Schleier oder Lichtflecken. Hierfür ist die Sonnen- oder Gegenlichtblende da. Manchmal muss man zusätzlich mit der Hand Schatten bilden, was aber nicht einfach ist.
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Sucher - Aufnahme, wichtig
Der Sucher ist quasi der „Durchblick“ der Kamera. Beim Kauf einer Kamera wichtig, gerade für Brillenträger*innen: Wie ist der Blick hindurch? Früher waren die meisten Sucher optisch, der Trend geht aber ganz klar Richtung digital. Beim digitalen Sucher schaut man nicht über einen Spiegel durch das Objektiv, sondern in ein Display. Bei den meisten Suchern kann übrigens die Dioptrie eingestellt werden.
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Telekonverter - Aufnahme, nicht wichtig
Ein Telekonverter wird zwischen Kamera und Objektiv montiert und verlängert die Brennweite. Ein 2-fach-Telekonverter macht beispielsweise aus einem 200-mm-Objektiv ein 400-mm-Objektiv. Ist das gut? Ja, klein, leicht und keine grosse Finanzsache. In der Regel bleibt die Bildqualität mit einem 1,4-fach-Telekonverter besser.
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TIFF - Bearbeitung, nicht wichtig
TIFF-Bilddateien sind im Gegensatz zu JPG unkomprimiert oder verlustfrei komprimiert. Sie sind viel grössere Dateien und daher nicht geeignet, um übers Internet oder Handy verbreitet zu werden.
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TTL-Blitzmessung - Aufnahme, nicht wichtig
Da heute kaum noch jemand einen externen Blitz verwendet, ist der Begriff praktisch verschwunden. TTL bedeutet: Lichtmessung für das Blitzgerät durch das Objektiv. Bei den heutigen Blitzgeräten ist dies Standard.
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Urheber - Aufnahme, wichtig
Schaffst du einen Text, einen Song oder ein Foto, dann bist du Urheber darüber und du entscheidest, was mit diesem Foto geschieht. In der Schweiz erlangt jedes Foto den Status eines Werks, auch Schnappschüsse. Fremde Bilder dürfen grundsätzlich nur mit Erlaubnis veröffentlicht werden und die Urheber müssen erwähnt sein (Zum Beispiel in einem Index).
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UV-Filter - Aufnahme, nicht wichtig
Dieser Filter wird heute hauptsächlich als Schutz für das Objektiv montiert. In der analogen Ära verringerte er den Blaustich in den Bergen oder am Meer. Bei Digitalkameras ist dieser Effekt kaum mehr von Bedeutung.
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Verschlusszeit - Aufnahme, wichtig
Auch Belichtungszeit. Dein Foto wird normalerweise innerhalb eines Sekundenbruchteils belichtet. Bei wenig Licht und Stativ dürfen es aber gerne einige Sekunden sein. Als Faustregel gelten 1/50 bis 1/100 Sekunde für scharfe Fotos aus der Hand.
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Verwischt - Aufnahme, wichtig
Von verwischt spricht man, wenn gewisse Bildteile unscharf sind – das Resultat einer längeren Verschlusszeit. Dieser Effekt erzeugt Dynamik oder auch kraftvolle Ruhe. Ab Stativ können Wasser, ein Kornfeld, Laub oder Menschen verwischt werden, also alles, was sich bewegt. Aus der Hand fotografiert ist es umgekehrt: Bewegst du die Kamera mit dem Objekt mit, wird der Hintergrund verwischt. Benötigte Verschlusszeiten aus der Praxis: aus der Hand nicht kürzer als 1/30 Sekunde, ab Stativ 1/8 Sekunde oder länger.
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Verzeichnung - Aufnahme, nicht wichtig
Gerade Linien werden, insbesondere am Rand, gebogen dargestellt. Typisch für Weitwinkel. Ein gutes Objektiv, vor allem eine Festbrennweite, liefert Fotos, auf denen dies nicht sonderlich auffällt. Auch auf Handyfotos sieht man, dass eine Person am Rand breiter erscheint, als sie ist.
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Vignettierung - Aufnahme, nicht wichtig
Abgedunkelte Bildecken nennt man Vignettierung. Dies kann durch eine zu grosse oder nicht richtig montierte Sonnenblende oder durch einen Polfilter verursacht werden. Eine natürliche und kaum auffällige Vignettierung durch das Objektiv ist normal.
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Weichzeichnen - Aufnahme/Bearbeitung, nicht wichtig
Weichzeichner-Filter sind praktisch verschwunden. Beim Weichzeichnen werden Details und feine Strukturen leicht unscharf dargestellt. Bildbearbeitungsprogramme bieten dafür einen Filter oder Effekt an, der am ehesten bei Porträts eingesetzt wird. Ist mal schön, sollte aber die Ausnahme bleiben.
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Weissabgleich - Aufnahme/Bearbeitung, wichtig
Über den Weissabgleich wird die Farbtemperatur beim Fotografieren, Filmen oder bei der Raw-Entwicklung eingestellt. Im Grossen und Ganzen steuert man damit, wie warm oder kühl eine Aufnahme wirkt. Die Funktion ist bei den meisten Kameras über die Taste „WB“ oder über das Menü wählbar. AWB = automatischer Weissabgleich. Über die Symbole für sonnig oder bewölkt kann die Farbtemperatur dem Wetter entsprechend eingestellt werden.
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XMP - Bearbeitung, nicht wichtig
XMP sind Daten, die ein Programm in einer separaten Datei speichert. Entwickelst du Raw-Bilder, legt das Programm zu jedem Bild eine XMP-Datei an, welche die Einstellungen des Raw-Entwicklers enthält. Die Bilddatei selbst bleibt unverändert. Schliesst du die Raw-Datei und öffnest sie später wieder, erhältst du sofort die zuletzt vorgenommenen Einstellungen. Dies ist möglich, weil das Programm eine solche Nebendatei (XMP) zum Bild anlegt.
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Zebra-Muster - Aufnahme, nicht wichtig
Ist kein Pyjama-Look, sondern eine Anzeige, bei der gestreifte Flächen bedeuten: zu hell und (fast) keine Zeichnung mehr. Die Anzeige kann ein- oder ausgeschaltet werden.
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Zwischenring - Aufnahme, nicht wichtig
Zwischenringe sind einzeln oder als Set mit drei verschiedenen Ringen erhältlich. Sie sind hohl und haben keine Linsen integriert. Zwischenringe vergrössern den Abstand zwischen Objektiv und Kameragehäuse und ermöglichen den Einstieg in die Makrofotografie. Sie können einzeln oder kombiniert verwendet werden. Ein Zwischenring ist günstig und benötigt kaum Platz. Dafür sind Komfort und Bildqualität meist nicht so gut wie bei einem Makroobjektiv.
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